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Das SUM Nord arbeitet seit Dezember 2005 (in Nachfolge des Regionalmanagements Wien Nord). Derzeit liegt der Schwerpunkt auf folgenden Themen / Projekten:

Siedlungs- und Standortentwicklung

Die gemeinsame strategische Entwicklung des nördlichen Stadt-Umlandes im Vorfeld der Errichtung der Umfahrung Wien (S1 Regionenring) ist Schwerpunktthema des SUM Nord.

Mit dem Entwicklungskonzept, einem Projekt der Planungsgemeinschaft Ost PGO, stimmten das Land Niederösterreich und die Stadt Wien - in Koordination mit den Umlandgemeinden und den Wiener Bezirken 21 und 22 - ihre strategischen Entwicklungsvorstellungen aufeinander ab: Schon im Vorfeld der Errichtung des Regionenringes (S 1 Wr. Außenring Schnellstraße) soll duch rechtlich verankerbare Maßnahmen der Raumordnung eine unkoordinierte Siedlungsentwicklung vermieden werden.

Erarbeitet wurde das Entwicklungskonzept unter der Leitung von H. Kordina (Forschung Planung Beratung). Ein gemeinsamer positiver Abschluss im Beisein der Bürgermeister und Bezirksvorstehungen gelang im Mai 2006.

Räumliches Leitbild - Text

Räumliches Leitbild - Karte

Das Zielgebiet der Wiener Stadtentwicklung "U 2 Donaustadt / Flugfeld Aspern" ist eines der großen Stadtentwicklungsgebiete Wiens. Im Zuge der Verlängerung der U-Bahnlinie U2 nach Aspern (geplante Fertigstellung im Jahr 2010) soll eine der größten Bauland-Reserven Wiens, das Flugfeld Aspern mittel- bis langfristig entwickelt werden.

Das Flugfeld Aspern liegt nahe der Wiener Stadtgrenze. Von seinem Ausbau zu einem Zentrum mit regionaler Verflechtung ist auch das Stadt-Umland betroffen. Eine Einbindung der Umlandgemeinden in den Entwicklungsprozess wird derzeit vorbereitet.

Erfahren Sie hier mehr über die Zielgebiete der Wiener Stadtentwicklung und vertiefen Sie sich in das Stadtentwicklungs-Vorhaben Flugfeld Aspern.

Verkehrsentwicklung

Die Verbesserung des Angebotes im Öffentlichen Verkehr ist Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit von Kleinregionen und Stadt-Umland-Management.

Das im Auftrag der Kleinregion Donaustadt - Marchfeld Süd vom Verkehrsplanungsbüro Snizek & Partner erarbeitete Konzept für den Öffentlichen Verkehr der Kleinregion ist nun fertiggestellt. Basis der Maßnahmenvorschläge war eine Haushaltsbefragung in der Kleinregion im Jahr 2004 mit Unterstützung durch den Arbeitskreis "Verkehr" der Kleinregion.

Als besonders effiziente und vielversprechende Maßnahme, die das ÖV-Angebort in der Region spürbar verbessern könnte, wurde die Einrichtung eines Anrufsammeltaxis für die Kleinregion empfohlen:

Ein Anrufsammeltaxi (AST)

- ermöglicht eine attraktive, bedarfsgerechte Grundversorgung in bisher unversorgten Gemeinden und Verkehrsrelationen,

- bietet eine leistbares und komfortables ÖV-Angebot in Zeiten schwacher Nachfrage (z. B. am Wochenende, spätabends, nachts, in den Schulferien),

- ist rasch umsetzbar und kosteneffizient (nur tatsächlich in Anspruch genommene Fahrten verursachen Kosten für die öffentliche Hand).

Bis zum Herbst 2006 läuft der Entscheidungsprozess in den Gemeinden und im Bezirk, ob in der Kleinregion ein AST eingerichtet werden soll. Der Verkehrsverbund Ostregion VOR und die NÖ Landesregierung (als potenzieller Fördergeber) haben ihre Unterstützung bei einer Umsetzung angekündigt. Das SUM Nord unterstützt den Entscheidungsprozess in der Kleinregion.

Hier erfahren Sie mehr über das AST und hier finden Sie das gesamte ÖV-Konzept.

Die Kleinregion 10 vor Wien und der Bezirk Floridsdorf wollen gemeinsam den Öffentlichen Verkehr (ÖV) für die Menschen in der Region attraktiver machen. Derzeit wird intensiv an einem ÖV-Konzept "Mobilität 10 vor Wien" gearbeitet:

Eine bedarfsgerechte Grundversorgung mit Öffentlichem Verkehr und Maßnahmen, die zu einem Umstieg vom Auto auf den ÖV motivieren, sind die Hauptziele dieses Konzeptes.

Zu Beginn wurde das vorhandenen ÖV-Angebot in der Region untersucht. Im Frühsommer 2006 fanden zahlreiche Gespräche mit politischen VertreterInnen der Kleinregion und des Bezirkes Floridsdorf sowie mit Mobilitäts-ExpertInnen der Region statt.

Auf Basis der nun bekannten Stärken und Schwächen des Verkehrsangebotes der Region werden bis zum Herbst Maßnahmenvorschläge für eine Verbesserung ausgearbeitet. In einer groß angelegten Haushaltsbefragung in den Kleinregionsgemeinden und in den Ortschaften von Floridsdorf werden die Maßnahmen dann auf ihre Akzeptanz überprüft und optimiert.

Mit Ende des Jahres 2006 wird dann ein Programm "Mobilität 10 vor Wien" mit kurz-, mittel- und langfristig umsetzbaren Maßnahmen für einen akttraktiven Öffentlichen Verkehr zur Verfügung stehen.

Erarbeitet wird "Mobilität 10 vor Wien" vom Verkehrsverbund Ostregion VOR gemeinsam mit Verkehrsexperten (Juhász & Markgraf Verkehrskonsulting, Praschl - Motiv & Mobilitätsforschung, NÖVOG). Die Projektsteuerung liegt beim Stadt-Umland-Management Nord.

Hier finden Sie den Zwischenbericht "ExpertInnenbefragung - Mobilität 10 vor Wien".

Auf Initiative der Kleinregion wurde eine Rad- und Freizeitkarte für das gesamte Umland von Wien erstellt. Diese Kartenserie, die in acht Blättern die Wiener Stadtrandgebiete und die Gemeinden des Stadt-Umlandes abdeckt, ist seit Frühjahr 2009 im Buchhandel als "Freitzeitkarte Wien / Niederösterreich" erhältlich. Die Radkarten-Serie soll der Bevölkerung von Stadt und Umland

- beim Radfahren im Alltag gute Orientierung und übersichtliche Information bieten und

- zum Radfahren im Stadt--Umland einladen.

Das Blatt 1 der Freizeitkarte umfasst die Kleinregion Wien Nord - Marchfeld West.

Natur- und Erholungsräume, Land- und Forstwirtschaft

Seitens der Wiener Stadtplanung werden derzeit strategische Projekte konzipiert, die der langfristigen Sicherung von Grünräume im Nordosten Wiens dienen. Das SUM Nord ist hier Schnittstelle zu den niederösterreichischen Stadt-Umland-Gemeinden.

 

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