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Regionale Leitplanung Bezirk Mödling

Der Prozess der Regionalen Leitplanung stellt eine neue Herangehensweise der überörtlichen Raumordnung in Niederösterreich dar. Basierend auf den Ergebnissen der Stadtregion+ werden die künftigen Herausforderungen der Raumentwicklung unter dem Leitgedanken der Kooperation auf Augenhöhe von Gemeinden, Region und Land gemeinsam diskutiert sowie Strategien und Umsetzungsmaßnahmen festgelegt. Der Ansatz der Regionalen Leitplanung wurde erstmals im Nordraum Wien erprobt. Aufgrund der positiven Erfahrungen wurde das Modell der Regionalen Leitplanung in einem zweiten Schritt im Bezirk Bezirk Mödling angewendet.Eine weitere Regionale Leitplanung startet im März 2019 im südöstlichen Weinviertel.

Die Gesamtstrategie, der Regionale Leitplan, wurde von 19 der 20 Gemeinden des politischen Bezirks Mödling beschlossen. Die Umsetzung des Regionalen Leitplanes  wird über ein neues Gremium, die Regionalplattfom Mödling, erfolgen. Darauf haben sich die Gemeinden, die Bezirkshauptmannschaft Mödling und das Land NÖ (RU2) geeinigt. Die Regionalplattform tagt im Halbjahresrhytmus jeweils im Anschluss an die Bürgermeisterkonferenz der Bezirkshauptmannschaft.

Im Rahmen der Regionalplattform wurden formal die Beschlüsse für die Planung eines "Rad-Highways" (Radlangstrecke) von der Wiener Stadtgrenze bis Guntramsdorf und für die Neuorganisation des regionalen Bedarfsverkehrs (Micro ÖV) gefasst. Im Rahmen der Regionalplattform wurden weiters Informations- und Abstimmungstreffen zu "Wasserthemen" (Hochwasserschutz ...) und zum Leerstandsmanagement (NÖ Flächenmanagement Datenbank) organisiert sowie über diverse Projekte und Initiativen in der Region diskutiert (Nachnutzung Areal Glasfabrik Brunn, Güterterminal Inzersdorf, Beschleunigung Regionalbusse Breitenfurter Straße, e-car sharing im Bezirk, viergleisiger Ausbau der Südbahn ...).

(Folge-)Aktivitäten im Sinne der Regionalen Leitplanung sind u. a. das Projekt "sub>urban" im Bereich Marktviertel Vösendorf/B17, die Neukonzeption des Mountainbike Wegenetzes Wienerwald und weitere Initiativen im Sinne einer neuen Mobilitätskultur. Die Stadtgemeinde Mödling startete auf der Grundlage der regionalen Leitplanung einen Diskussionsprozess zur Nachnutzung des "Leiner Areals" am Bahnhof. Die Fachabteilungen und Wirtschaftsagenturen der Länder Wien und Niederösterreich einigten sich auf eine mögliche Unterstützung eines gemeinsamen Betriebsgebiets beim Güterterminal Inzersdorf. Voraussetzung für weitere Schritte ist der entsprechende Wille der Standortgemeinde Hennersdorf.

Betreffend Attraktivierung des Wiener Neustädter Kanals als regional wichtiger Grünzug und Industriedenkmal ist es gelungen, aus der ursprünglichen Initiative des SUM und der NÖ.Regional.GmbH ein Regionsprojekt in Vorbereitung auf die Landesausstellung 2019 in Wiener Neustadt zu machen (Projektbetreuung: NÖ.Regional.GmbH).

Dokumentation

 

 

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