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Steckbrief

... der Stadtregion Wien/Niederösterreich als Teil der "Ostregion"

Die östlichen Bundesländer Österreichs - Wien, Niederösterreich und das Burgenland - formen gemeinsam die "Ostregion". Diese Bezeichnung geht auf die frühere Trennung Europas zurück. Die Grenze zum ehemaligen Ostblock schränkte die Entwicklungspotenziale ein und legte ein gemeinsames Agieren der drei Bundesländer nahe.

Die seinerzeitige "Ostregion" liegt nunmehr im Zentrum Europas. Damit haben sich die Perspektiven und in der Folge die Wirtschafts- und Bevölkerungsentwicklung stark verbessert. Die Stadtregion Wien ist mittlerweile Wachstumsmotor für die gesamte Ostregion. Sie ist die wirtschaftlich stärkste Region Österreichs und eine der dynamischsten Regionen der Europäischen Union. Sie umfasst nach funktionalen Gesichtspunkten (z. B. Pendlerverflechtungen, siehe stadtregion+ ) die Bundeshauptstadt Wien, 205 niederösterreichische Gemeinden und 63 Gemeinden im Nordburgendland. Die Bevölkerung nimmt insgesamt stark zu. Im Jahr 2016 lebten rund 2,7 Millionen Menschen in dieser Region.

Geografisch gesehen liegt die Stadtregion beidseits der Donau am östlichsten Ausläufer der Alpen und im Übergang zu anderen europäischen Großlandschaften wie der pannonischen Tiefebene oder den Karpaten. Die slowakische Hauptstadt Bratislava liegt nur etwa 55 Kilometer von Wien entfernt. Im europäischen Kontext kann man die gemeinsame Hauptstadtregion als Metropolitanregion bezeichnen. Dementsprechend gibt es Kooperationen mit Bratislava (SK), Brno (CZ) und Györ (H), etwa im Rahmen der Initiative Centrope.

Im Rahmen der PGO haben die drei Länder der Ostregion im Jahr 2011 gemeinsam "Strategien zur räumlichen Entwicklung der Ostregion (stadtregion+)" formuliert.

Weiterführende Informationen

 

 

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