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Good Practise

SUM-Projekt MyLife 24/24

Als Grundlage für die SUM Konferenz 2011 wurden Jugendliche eingeladen, ihr Zukunftsbild der regionalen Entwicklung in Kurzvideos zu präsentieren. Sie wurden dabei von einem externen Planungsbüro begleitet. Das SUM unterstützte durch Mitarbeit in eigenen Workshops, in welchen Grundlagen der stadtregionalen Entwicklung vermittelt und diskutiert wurden. Die Präsentation der Beiträge erfolgte in einer eigenen Großveranstaltung in einem großen Wiener Kinocenter sowie bei der SUM Konferenz. Im Rahmen der Konferenz hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, mit den Verantwortlichen der Stadtregionsentwicklung ihre Perspektiven zu diskutieren.

„MyWoDo+24 – Wolkersdorf in 24 Jahren"

Das im Jahr 2012 durchgeführte Projekt stand unter dem Motto "Die räumliche Zukunft der Gemeinde aus Sicht junger Menschen“. Jugendliche der Stadt Wolkersdorf im Weinviertel wurden über Schulen und Jugendeinrichtungen zur Mitwirkung eingeladen. In "Forschungsphase" hielten ca. 60 Jugendliche ihre räumlichen Eindrücke der Gemeinde auf Fotos fest. Bei den Begehungen waren die Jugendlichen mit einem Starterkit ausgerüstet: einer Sammlung an Plänen der Gemeinde, einer kurzen Einführung in das Thema Raumplanung und verschiedenen Symbolen, die sie für ihre Bewertung einsetzen konnten. Die Jugendlichen markierten auf den Plänen der Gemeinde die Orte, an denen sie die Bilder aufgenommen hatten. Dabei entstand ein buntes Bild an Einschätzungen von jungen Menschen des Raums Wolkersdorf.

Darauf aufbauend machen sich ca. 80 Jugendliche in der "Visionenphase" Gedanken darüber, wie sich der Raum Wolkersdorf in Zukunft entwickeln wird, bzw. wie sie sich die räumliche Zukunft des Ortes vorstellen. In Kleingruppen arbeiteten die Jugendlichen mit einer Stadtkarte, in der sie unterschiedliche Symbole verorteten und Kommentare dazu abgaben. So entstanden Pläne der Gemeinde mit unterschiedlichen Einschätzungen darüber, wie sich der Raum Wolkersdorf in Zukunft entwickeln könnte. Um die Eindrücke des Raums Wolkersdorf und die Vorstellungen der Jugendlichen über die räumliche Zukunft der Gemeinde auch mit Menschen anderer Generationen zu diskutieren, fand im Anschluss an die Visionenphase ein Generationentreffen statt. Gemeinsam wurde diskutiert und konkrete Ideen zur Zusammenarbeit ausgearbeitet. Die Projektergebnisse wurden sodann offiziell von den Jugendlichen an GemeindevertreterInnen übergeben.

MyMödling+24

Das Projekt sollte jungen Menschen raumplanerische Prozesse näher bringen und Ihnen die Wichtigkeit des nachhaltigen und gemeinsamen Planens verdeutlichen. Es wurde in den Wintermonaten 2012/2013 in der HTL-Mödling durchgeführt. Bei einer Informationsveranstaltung präsentierte die Stadtgemeinde Mödling mögliche Projekte. Die 4. Klasse der HTL arbeitete sodann an Bebauungsstudien für ein Stadtrandgebiet und eine Fläche neben der Schule sowie an einem Nachnutzungskonzept für ein leer stehendes, denkmalgeschütztes Fabrikgebäude. In der Forschungsphase fand ein reger Austausch mit der Bauabteilung statt.

Zum Abschluss der intensiven Planungsphase wurde der Gemeindevertretung und der Abteilung für Raumordnung und Regionalpolitik des Amtes der NÖ Landesregierung das Ergebnis präsentiert. Anhand von Plänen und Modellen wurde gemeinsam über die Vorstellungen der Jugendlichen diskutiert. Das Werk der Jugendlichen wurde schlussendlich an die Gemeinde übergeben.

 Projektinformation (Land NÖ - RU2)

Hinterbrühl.Zentrum+

Eine 4. Klasse der HTL Mödling beschäftigte sich in den Wintermonaten 2012/2013 mit der sanften Umgestaltung und Schaffung eines Hinterbrühler Zentrums. Die Gemeinde informierte zusätzlich alle Jugendlichen und relevanten Personen des Ortes über das Projekt und lud aktiv zum Mitmachen ein. Städtebauliche Akzente und Barrierefreiheit spielten bei der Konzepterstellung eine große Rolle.

Bei einer Informationsveranstaltung präsentierte die Gemeinde Hinterbrühl mögliche Projekte. Nach einer Exkursion in die Gemeinde wurden erste Vorschläge erarbeitet und bei einem Jugenddialog mit der Gemeinde und interessierten BürgerInnen diskutiert. Die SchülerInnen bekamen dabei einen praxisnahen Einblick in eine zeitgemäße Ortsplanung. Anders als bei üblichen Schulprojekten mussten sie sich mit den unterschiedlichen Wünschen und Bedürfnissen der BewohnerInnen auseinandersetzen und diese verstärkt in Ihre Projekte einfließen lassen.

Bei einer Abschlussveranstaltung wurde der Gemeindevertretung und der Abteilung für Raumordnung und Regionalpolitik des Amtes der NÖ Landesregierung schließlich das fertige Projekt vorgestellt und übergeben.

Projektübersicht (Land NÖ - RU2)

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