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Standortentwicklung

... im Spannungsfeld zwischen Standortkonkurrenz und Standortkooperation.

Die Stadtregion Wien steht als Wirtschaftsstandort im internationalen Wettbewerb um Investitionen und Betriebsansiedlungen. Die wachsende Bevölkerung benötigt entsprechend Arbeitsplätze - nach wie vor auch in den Sektoren Gewerbe und Industrie. Die Flächenreserven sind durch konkurrierende Nutzungen (Wohnen, Infrastruktur, Grün- und Freiflächen) und hohe Bodenpreise unter Druck. Die Flächen sind zudem sehr ungleich über die Stadtregion verteilt. Die Bodenpreise sind je nach Lage und Erreichbarkeitsverhältnissen durchaus unterschiedlich.

Es ist Aufgabe der strategischen Raumentwicklung, den Unternehmen in diesem Wirtschaftsraum ein geeignetes Standortportfolio zur Verfügung zu stellen. Für die Erwerbstätigen in der Stadtregion ist es zunächst wesentlich, dass sich ein Unternehmen irgendwo in der Stadtregion ansiedelt und nicht eine andere europäische Metropolregion vorzieht. Die Frage, in welcher Gemeinde des Standortraumes die Ansieldung stattfindet, ist aber aus der Logik der lokalen Politik heraus dennoch sehr relevant:

Die Gemeinden der Stadtregion (und die beiden Länder) sind in der Standortpolitik einerseits Konkurrenten - nicht zuletzt um Erträge aus der Kommunalsteuer - und andererseits müssen sie eben auch gemeinsam daran interessiert sein, dass der Standortraum als Ganzes für die Wirtschaft attraktiv und international wettbewerbsfähig ist.

In diesem Spannungsfeld von Wettbewerb und gemeinsamen Interessen ist es dem SUM ein Anliegen, die Kooperation bei der Produktion und Vermarktung von Standorten über die Landesgrenze hinweg und auch interkommunal zu etablieren. So sollen die räumlichen Entwicklungsmöglichkeiten einer diversifizierten Wirtschaft langfristig gesichert werden und das knappe Gut Boden effizient genutzt werden.

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