Springe direkt zu :

Hauptinhalt:

Meinungen

Der SUM Blog zu aktuellen Themen in der Stadtregion

Wir verweisen hier auf interessante Artikel auf anderen Plattformen - laden aber auch ein, uns direkt Beiträge zu senden. Diese müssen nicht unserer Meinung aber jedenfalls den Gesetzen und allgemeinen Regeln im Umgang miteinander entsprechen.

 

 

Regionalentwicklung nach Corona

4.5.2020

Andreas Hacker, SUM

Regionalentwicklung steht für unterschiedliche, planerische, sozio-ökonomische und umweltbezogene Prozesse innerhalb von Regionen. Es geht um die Frage, wie eine Region nachhaltig entwickelt werden kann. Regionalentwicklung ist eine Querschnittsmaterie, in der unterschiedliche Fachdisziplinen und Zugänge einfließen. Unzählige Initiativen in Österreich bemühen sich, Herausforderungen auf regionaler Ebene gemeinsam zu lösen. Dabei ergeben sich unterschiedliche Zugänge und Ausprägungen, welche mit den Rahmenbedingungen in den einzelnen Bundesländern aber auch mit dem Engagement der handelnden Personen zusammenhängen. Individuelle Betroffenheit ist immer eine treibende Kraft, aber auch hier reicht die Bandbreite von Widerstand gegen einzelne Projekte bis zur Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen, wie wir es gerade in der „sharing economy“ merken. In der Regionalentwicklung spielen Begriffe, Bilder und Geschichten immer eine wichtige Rolle. Resilienz - die Fähigkeit Störungen aller Art zu verkraften – bekommt mit COVID 19 eine neue Aktualität. Wir werden die Corona - Krise durchstehen und das „System“ wird sich erholen. Einzelne Branchen und damit auch Regionen werden sich schwerer tun als andere. Kurzfristige Ereignisse sollen jedoch nicht den Blick auf langfristige Bedrohungen, vor allem den Klimawandel, verstellen. Jedenfalls hat sich in einem kurzen Zeitraum gezeigt, dass vieles möglich ist. Die Frage ist, was wir daraus lernen – und was wir davon in der Regionalentwicklung berücksichtigen müssen, damit sich Systeme nicht nur erholen sondern anpassen und somit weiterentwickeln. Wir können einzelnen Menschen und Personengruppen aktuell in dieser schwierigen Zeit nicht helfen. Aber wir können einen Beitrag leisten, Regionen zukunftssicher oder "enkelfit" zu gestalten.

Corona und die Auswirkungen auf Stadt und Land

25.5.2020

Jan Kluge, IHS Wien

Jan Kluge, Mitarbeiter am Institut für Höhere Studien (IHS) in Wien, analysiert für die Zeitschrift Kommunal die Auswirkungen der Coronakrise. Zusammengefasst sind, aufgrund ihrer geringen Größe und der oftmals starken Spezialisierung, ländliche Gemeinden weniger resilient als große, breit aufgestellte Städte.

Zum Artikel

Wohnen in der Krise – Lebensqualität für alle!

11.5.2020

Judith Wittrich, Christian Pichler, Arbeiterkammer Wien

Ausnahmesituationen führen besonders stark vor Augen, was im Normalfall vielleicht unbemerkt und unwidersprochen bleibt. Qualitäten und Mängel in der eigenen Wohnung, im städtischen Wohnumfeld und in der fußläufigen Erreichbarkeit von Erholungsflächen wurden nun besonders spürbar, da sie aufgrund der Ausgangsbeschränkungen nicht mehr kompensiert werden konnten. Judith Wittrich und Christian Pichler von der Arbeiterkammer Wien beschäftigen sich in einem aktuellen kommunalpolitischen Blogartikel mit Schlussfolgerungen für städtische Wohnsituationen, die längst nicht nur auf Wien beschränkt sind.

Zum Artikel

Springe zum Anfang der Seite