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Koordinierung Radaktivitäten Wien / Niederösterreich

 

Zum Thema Radverkehr in Österreich gibt es unterschiedliche inhaltliche Zugänge (Tourismus, Naherholung, umweltfreundliche Alltagsmobilität ...). Entsprechend vielfältig ist die Akteurslandschaft in der Stadtregion. Das SUM koordiniert diese anlassbezogen im Rahmen von Abstimmungstreffen mit Vertreter*innen der zuständigen Abteilungen und Organisationen von Wien und Niederösterreich. Die Bandbreite reicht dabei von strategischen Planungen (Hauptradwegenetz Wien, Radschnellwege und Radbasisnetze in Niederösterreich) über Radverleihsysteme (Citybike, Nextbike) und Radwegbeschilderungen bis zu konkreten Radwegprojekten. Projektverantwortlich für die zahlreichen Aktivitäten sind in Wien u. a. die MA 18 (Stadtplanung), die MA 28 (Straßen Wien), die MA 46 (Verkehrsorganisation) und die Mobilitätsagentur Wien und in Niederösterreich die Abteilung RU7 (Raumordnung und Gesamtverkehrsangelegenheiten), die NÖ.Regional.GmbH (Mobilitätsmanagement), die eNu Energie- und Umweltagentur Niederösterreich, sowie die Niederösterreich Werbung und die NÖ Wirtschaftsagentur ecoplus und natürlich die Gemeinden. Das Land Niederösterreich stellte im Jahr 2020 die Förderung und die Planung von Radinfrastrukturprojekten auf neue Beine. Wie schon bisher sind die Mitarbeiter*innen der NÖ. Regional.GmbH für die Betreuung in den Regionen zuständig. Die vormaligen Radlgrundnetze werden in Form von kleinregionalen Radbasisnetzen noch detaillierter weiterentwickelt. Das SUM unterstützt vor allem bei der Abstimmung über die Landesgrenze hinweg.

Ende September 2020 organisierte das SUM wieder ein Radkoordinierungstreffen mit den relevanten Abteilungen und Organisationen in Wien und Niederösterreich. Im Mittelpunkt stand die Abstimmung der Landesstrategien zu den Radschnellverbindungen.

Auf Initiative der Bezirksvorsteherin von Wien Penzing fand im September 2020 ein Abstimmungstermin zur Auslotung der Umsetzungsmöglichkeiten einer leistungsfähigen Radverbindung Wien-Purkersdorf (Wiental) statt. In einem niederösterreich-internen Folgetermin wurde der weitere zeitliche Ablauf konkretisiert.

Beim Radweg Wien – Alberner Hafen – Schwechat verzögerten sich pandemiebedingt die notwendigen planerischen und rechtlichen Schritte und damit auch der für 2020 geplante Baubeginn. In Niederösterreich wurde die Verbindung mittlerweile als touristische Hauptradroute eingestuft. Sie soll bis zur Einmündung in den Thermenradweg bei Leobersdorf attraktiver gemacht bzw. optimiert werden. Ein entsprechendes Projekt wurde vor dem Sommer von der ecoplus bzw. einer Arbeitsgemeinschaft der Gemeinden beauftragt.

Der sogenannte „Radhighway Mödling“ vom Bahnhof Liesing bis Guntramsdorf wird bereits schrittweise realisiert. Kleinräumig wurde zum Beispiel für den länderübergreifenden Lückenschluss Wien Siebenhirten – Vösendorf (Kreuzung B 17) ein Umsetzungsplan vereinbart.

Der von der ARGE Dampfross & Drahtesel gesteuerte Relaunch des Freizeit-Radwegs in der nördlichen Stadtregion ist fertig gestellt. Das SUM ist Mitglied in der entsprechenden Arbeitsgemeinschaft.

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