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Regionale Leitplanung Weinviertel Südost

Der Raum Weinviertel Südost umfasst Teile des östlichen Weinviertler Hügellandes und die Ebene des Marchfeldes, das Teil der Hauptstadtregionen Wien und Bratislava ist. Ein Großteil der Region ist mit einem starken Siedlungsdruck konfrontiert, der eine regional abgestimmte Raumordnungspolitik nahe legt, aber auch regionale und örtliche Entwicklungspotenziale eröffnet.

Das südöstliche Weinviertel zeichnet sich durch hochwertige landwirtschaftliche Böden und Nahrungsmittelproduktion aus, aber auch durch wertvolle Naturräume an den Rändern (March-Auen, Nationapark Donau-Auen) und durch starke Pendler*innenströme nach Wien. Von großem Einfluss auf die weitere Entwicklungsrichtung insbesondere des Marchfeldes sind hochrangige Straßeninfrastrukturprojekte, um deren Realisierung seit vielen Jahren gerungen wird (S 1 Wiener Außenring Schnellstraße inkl. Lobautunnel, S 8 Marchfeld Schnellstraße).

Im Frühjahr 2019 starteten 34 Gemeinden der Region und das Land Niederösterreich die Regionale Leitplanung Weinviertel Südost. Ziel ist die Einigung auf ein gemeinsames regionales Entwicklungsleitbild und einen darauf aufbauenden Umsetzungsplan. Die Konzentration liegt auf den Schwerpunktthemen Wohnen, Arbeiten und Infrastruktur. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Daseinsvorsorge und Lebensqualität für die Bewohner*innen der Gesamtregion unter der Prämisse eines verantwortungsvollen Umgangs mit natürlichen Ressourcen gewährleistet werden kann. Auch die grüne Infrastruktur, die landwirtschaftlich genutzten Flächen und vernetzten Grün- und Freiräume, sollen unter dem Motto "Grüner Ring" gesichert werden.

Für drei Teilräume mit jeweils unterschiedlichem Charakter und Herausforderungen (Südliches Weinviertel, Marchfeld Ost inkl. Angern, Marchfeld West) wurden zunächst Entwicklungsszenarien und erste Maßnahmenvorschläge erarbeitet und Ende 2019 in einem gemeinsamen Regionalen Forum diskuitiert.

Anfang 2020 wurde die Weiterarbeit am Regionalen Leitplanungsprozess auf unbestimmte Zeit vertagt. Notwendig wurde das aufgrund der Unwägbarkeiten beim Ausgang der Genehmigungsverfahren der Schnellstraßenprojekte, deren Realisierung oder Nicht-Realisierung eine wesentliche Entscheidungsgrundlage für einen Regionalen Leitplan darstellen.

Die Arbeit am Regionalen Leitplan erfolgt gemeinsam mit externen Expertinnen und Experten der ÖIR GmbH / DI Josef Lueger. Das Projektmanagement obliegt der NÖ.Regional.GmbH. Das SUM wirkt unterstützend und als Schnittstelle für den fachlichen Austausch und Dialog mit Wien.

 

 

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