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Siedlungsentwicklung

... in der dynamisch wachsenden Stadtregion.

Laut Prognosen werden im Jahr 2030 um 400.000 Menschen mehr in der Stadtregion leben, als im Jahr 2010. Jede Gemeinde der Stadtregion kann autonom entscheiden, wo und in welcher Form dafür Wohnraum und Infrastruktur geschaffen wird. Das Land prüft nur die Einhaltung des Raumordnungsgesetzes. Die Bodenpreise, die Infrastrukturausstattung, die Erreichbarkeit und die Attraktivität der Gemeinde sind dabei ebenso Einflussfaktoren, wie die Bereitschaft der schon Ansässigen zur Veränderung ihres Lebensumfeldes.

Gleichzeitig beeinflusst jede einzelne Gemeinde mit ihrer Entscheidung das Gesamtsystem. Das Handeln allein auf kommunaler Ebene – jede Gemeinde für sich – wird den Herausforderungen nicht gerecht. Nicht zuletzt haben Entscheidungen über Investitionen in hochrangige Infrastrukturen, die auf Ebene der Länder und des Bundes getroffen werden, große Wirkung. Die Wechselwirkungen von Siedlungsentwicklung, Mobilität und Energieplanung machen die Sache noch komplexer. Die Abstimmung der Siedlungsentwicklung leistet jedenfalls einen großen Beitrag zum effizienten Einsatz von öffentlichen Mitteln und zur Erreichung der Klimaschutzziele.

Insgesamt hat die Raumordnung in der Stadtregion einen hohen stadtregionalen Aushandlungsbedarf, dem aber erst Ansätze für entsprechend geordnete, formale Prozesse gegenüber stehen. Das SUM ist bestrebt, den Dialog zu diesen Fragestellungen im Umland und der Stadt Wien mit Blick auf die Stadtregion in Gang zu bringen. Aus einem gemeinsamen Denkraum soll ein gemeinsamer Handlungsraum werden. Eine wichtige Basis dafür sind die Grundprinzipien zur räumlichen Entwicklung, wie sie in der Strategie stadtregion+ (PGO) auf Länderebene formuliert wurden.

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