Landschaftskonto#
Nicht zuletzt durch die EU-Renaturierungsverordnung bekommt das Thema ökologische Ersatz- und Ausgleichsflächen eine zusätzliche Relevanz. Schon jetzt müssen entsprechend den gesetzlichen Vorgaben
(z. B. Naturschutz, Forst) für Eingriffe in den Naturraum entsprechende Maßnahmen vorgesehen werden.
Im Rahmen des SUM wurden bereits 2010 konkrete Überlegungen angestellt, wie im Rahmen eines Landschaftskontomodells die Verknüpfung von behördlichen Vorgaben mit kommunal- und regionalplanerischen Zielsetzungen erfolgen kann.Dadurch können Projektwerber und Gemeinden/Region profitieren.
Durch die Bereitstellung geeigneter Flächen können Projektgenehmigungen rascher erfolgen, die Umsetzung von Grünraumplanungen und -strategien kann durch zusätzliche Mittel beschleunigt werden. Als Vorbild dienen Ökokontomodelle in Deutschland. Aktuell gibt es im Rahmen des viergleisigen Ausbaus der Südbahn Wien Meidling – Mödling entsprechende Gespräche. Das Land Niederösterreich plant eine Flächenagentur, um vor allem die Entwicklung von Betriebsstandorten zu beschleunigen.
