Plattform Naherholung

Die stadtregionale Plattform Naherholung dient der schrittweisen Umsetzung der Strategie Naherholung, die in den letzten Jahren im Rahmen von SUM erarbeitet wurde. Sie dient für Projektideen, Wissenstransfer und Umsetzungen. Die kooperative Entwicklung sowie die Rolle als Schnittstelle zwischen den verschiedenen Akteur:innen übernimmt das Stadt-Umland-Management.

Ziele der Plattform Naherholung:

  • Koordination, Priorisierung und Unterstützung konkreter Umsetzungen
  • Kooperative Entwicklung von Projektansätzen
  • Entwicklung von Arbeitsgrundlagen, wie eine regionale Aktivitätenlandkarte
  • Verbesserung bestehender Angebote
  • Gezielte Erweiterung in unterversorgten Gebieten
  • Effektive Kommunikation und Information

Die Plattform Naherholung traf sich zum ersten Mal zur Auftaktveranstaltung im Jänner 2025. Im Laufe des Jahres wurden regionale Fokusgruppen und projektbezogene Sitzungen durchgeführt. Im Februar 2026 gab es wieder ein großes Treffen mit dem thematischen Fokus auf die Freizeitmobilität.

I. Plattform Naherholung

Die Ergebnisse der Auftaktveranstaltung vom 15.01.2025 bilden die Grundlage für die weiteren Arbeitsschritte und einen Aktionsplan Naherholung in der Stadtregion.

Keynotes

Digitalisierung im Besucher:innenmanagement – Beispiele aus Wien, dem Wiener Umland und Innsbruck
Karolina Taczanowska, Fruzsina Stefan / BOKU

Mountainbiken im Wienerwald - eine Einführung
Saul Ferguson / Wienerwald Tourismus, Alexandra Wieshaider / Österr. Bundesforste

Route digital - Einführung eines professionellen digitalen Wegemanagement in Niederösterreich
Christoph Westhauser / WST3

 

Ergebnisse der Zusammenarbeit

Projekte in der Region (räumliche Verteilung der Projekte): 
Erarbeitung einer Aktivitätenlandkarte 

Arbeitsgruppe I
Digitalisierung und Besucher:innenlenkung (Welche gemeinsamen stadtregionalen Aktivitäten machen Sinn?)

Seitens der Teilnehmenden wurden zahlreiche Aktivitäten, wie etwa Governance-Ebene definieren, Datenevaluierung, österreichweite Lösungen, einheitliche und verfügbare Daten, Initiativen zusammenführen, neutrale Kommunikationsstelle, etc. genannt. Bilder dazu sehen Sie unten angefügt in der Galerie.
    
Aus der Diskussion der Arbeitsgruppe I wurden 3 Aktivitäten abgeleitet, die vertieft diskutiert werden sollen:

  • Plattform GIP nutzen, Stadt Wien einbinden und erweitern auf Routen. Ziel soll es sein, dass auch die diversen Anbieter (Open Street Map, Bewegungsplattformen) auf offizielle Daten zugreifen.
  • Frequenzmessungen sind wichtig, die Betreuung und Auswertung kostet aber viel Geld. Bewegungsdaten müssen mit Realdaten kalibriert werden.
  • Bewusstseinsbildung, Wegebeschilderung NÖ – Wien: Es braucht Gebote und Verbote. Initiativen wie „Respektiere Deine Grenzen“, Mountainbike Fairplay gehören in der Kommunikation weiter entwickelt und über Bundesländergrenzen abgestimmt. Das Land Salzburg arbeitet dazu an einem landesweiten Konzept, das bis Jahresende abgeschlossen sein soll.

Arbeitsgruppe II:
Projekte in der Region und stadtregionale Relevanz (Vertiefte Diskussion zu Kriterien für stadtregionale Naherholungsangebote)

Die Teilnehmenden nannten zahlreiche Kriterien, wie Zielgruppen, Erreichbarkeit, Flächensicherung und Rückkoppelung mit den Fachplanungen, Einzugsgebiet und Strahlkraft der Angebote, Finanzierungsquelle, besondere Qualitätsmerkmale wie Naturraum oder Abkühlung sowie die Ausgewogenheit der Angebote, etc.:. Kriterien 

Die Teilnehmenden diskutierten dann weiter über die Ansprüche an einen zukünftigen Aktionsplan als Hilfestellung für die Steuerung und Gestaltung der Naherholungsangebote: Wirkung und Inhalte eines Aktionsplans

Liste der Teilnehmenden
Fotodokumentation

II. Plattform Naherholung


In der II. Plattform Naherholung wurde über die laufenden Aktivitäten im SUM sowie anderen Regionen, beispielsweise Salzburg, und über Projekte wie die Mountainbike-Strategie Österreich berichtet.
Es wurde über den Beitrag, den die Mobilitätsplanung für Naherholungsangebote leisten kann, über Digitalisierung und Datenmanagement zur Besucher:innenlenkung, Datenmonitoring und weitere gemeinsame Schritte diskutiert. 

Aktuelle Aktivitäten im Rahmen des SUM – von der Strategie zur Umsetzung 
Kinga Hat (Stadt-Umland-Management W/NÖ)
 

Schwerpunkt Freizeitmobilität

Mobilitätsmanagement in Tourismus und Naherholung – Praxisbeispiele aus Österreich 
Katharina Jaschinsky (VCÖ)

Öffentlicher Verkehr – Angebotsentwicklung und -planung in Niederösterreich 
Britta Fuchs (NÖVOG)

SINA – Forschungsprojekt für nachhaltige Freizeitmobilität 
Chiara Kupnik (Urban Innovation Vienna), 
Clemens Raffler (tbw research)
 

Plattform Initiativen und laufende Aktivitäten

Freizeitkoordination und Besucher:innenlenkung Land Salzburg – aktuell 
Dietmar Emich (Koordinationsstelle Sport- und Naturraummanagement Land Salzburg)

Mountainbike-Strategie Österreich 
Karl Morgenbesser & Thorsten Schmitz (Mountainbike-Koordinationsstelle Österreich)

RUDI - Route digital - Einführung eines professionellen digitalen Wegemanagements in Niederösterreich 
Norbert Dürauer (Mostviertel Tourismus GmbH)

Digitize the Planet e.V. - Open Data als Grundlage für naturschutz-konforme Outdoor-Aktivitäten
Sebastian Sarx (Digitize the Planet e.V.)


Austausch an Thementischen

Beim Austausch an Themenstationen standen diese Fragen im Mittelpunkt: Wie gelingt evidenzbasierte Planung? Wie können digitale Tools wie RUDI oder Simulationen zur nachhaltigen Freizeitmobilität unterstützen? Welche Mobilitätslösungen können umgesetzt werden? Wie kann abgestimmte (digitale) Besucher:innenlenkung in der Stadt-Umland-Region funktionieren?

Zusammenfassung der Ergebnisse aus den Thementischen 

Liste der Teilnehmenden
Fotodokumentation

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